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Offener Brief an die Kreistage MSH und Burgenlandkreis !!!!

Sehr geehrte Damen und Herren

Erneut werden Sie durch das Kultusministerium aufgerufen „ihre Hausaufgaben“ zu machen, zusammenzutreten und den Schulentwicklungsplan zu verabschieden.  Bestätigen heißt ja, ein Nein scheint nicht denkbar.
Niemand stellt die Frage, ob der Oberlehrer eine, für den ländlichen Raum, NICHT LÖSBARE Aufgabe gestellt hat und diese neu aufsetzen müsste... ER kriegt die schlechte Zensur!!!

Wo sind wir eigentlich gelandet in unserer Demokratie?
Anlässlich der Landtagsdebatte vom 28. Februar hat Herr Gallert genau zu diesem Thema eine bemerkenswerte Rede gehalten. Hören Sie sich die ersten 2 Minuten bitte genau an!!! Es handelt sich hier um nicht mehr und nicht weniger als die Frage: Ob solche gravierenden Maßnahmen wie Veränderung der Grundschullandschaft am Landtag vorbei umgesetzt werden können und sollen. Nun, inzwischen ist das Thema ja dort angekommen.....

Für Sie als Kreistagsabgeordnete stellt sich eine andere Frage: Wo bleibt die Demokratie und der Respekt vor der Meinung Anderer, wenn sich Ihre Aufgabe darauf beschränkt, Ja zu stimmen und ein Nein bereits als Gesetzesverstoss kritisiert wird, nämlich Behinderung der Verwaltung. In der Sache geht es aber nicht um die Verwaltung, sondern um unsere Kinder und die Zukunft des ländlichen Raumes.

Durchdrücken, was de facto schon längst gescheitert ist.
Die Tatsache, dass sowohl ein Antrag auf ein Schulschließungmoratorium wie auch der Beschulungsvorschlag des Aktionsbündnisses noch immer in den Kommissionen liegen, zeigt die Strategie: Man will die Kreistage auf Kurs trimmen, um dann das Argument:“Ist ja alles demokratisch beschloßen, was stänkert ihr da“, aus dem Ärmel zu ziehen. Die Trümmer haben Sie als Landkreis und Kommune in Form von Transportkosten, verpufften Investitionen usw. wegzuräumen...

Merken Sie, wie brüchig diese Schulplanung geworden ist?
CDU schlägt plötzlich Aussenstellenregelungen vor und stellt sich damit klar gegen den Kultusminister. Die Aufgabe war also unlösbar!!! SEPL-VO2014 bleibt stecken und soll jetzt modifiziert werden? Gelten soll das alles ab 2017. Wieviele Schulen sind bis dann geschloßen? Welches wären denn die Mindestschulgrößen/Schulhaus? Wie würde unterrichtet? Jahrgangsklassen, altersdurchmischt? Brauchen wir dann noch Aussenstellen? Und weshalb macht man dies nicht JETZT, um möglichst viele Schulen zu erhalten?

Gewinner oder Verlierer - Nun auch bei den Landkreisen?
In der Umsetzungsphase gab es bei den Schulstandorten Gewinner und Verlierer. Die Wunden sind noch längst nicht verheilt, das wissen Sie am Besten. Nun kommt dasselbe auf Kreisebene. Was würde denn eine Änderung 2017 Landkreisen bringen, welche schon alles beschlossen haben? Dazu gehört auch die Anmeldung für STARKIII zwecks Sanierung und Erweiterung der neuen Schulzentren? Alles abblasen und Neuplanung? Alles wie geplant durchführen ? Wozu braucht man dann noch Außenstellen? Die Schulplanung, auf Grund welcher SIE entscheiden mussten und müssen, umfasst ja den Zeitraum 2014-19...

Wir beglückwünschen SIE zum ablehnenden Entscheid bei der letzten Kreistagssitzung und hoffen, dass Sie weiterhin Ihrem Gewissen und nicht dem Parteibuch folgen. Unsere Kinder und der ländliche Raum sind es wert. Im Anhang senden wir UNSEREN Vorschlag, konkret dargelegt amBeispiel Westl. Börde. Dieser funktioniert ausnahmslos!!!!! Keine Schule muss geschlossen werden! Wir stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.


Aktionsbündnis Grundschulen vor Ort

Um so lauter fordern WIR:

Kommentare

  1. Anmerkungen zum offenen Brief an die Kreistage MSH und Burgenlandkreis.
    Schulmeisterliche Drohgebärden kennt man ja hinlänglich von Herrn Dorgerloh. Wenn er von diesen Landkreisen verlangt , ihre Hausaufgaben zu machen, sollte die Frage schon gestattet sein, aus welcher Agenda diese Aufgabenstellung stammt.
    Schülerzahlen willkürlich zu verdoppeln und danach in 2-Jahresschritten um jeweils 20 Schüler aufzustocken ist für ländliche Regionen glatter Irrsinn und letztlich auch der Todesstoß.
    Eine solche Aufgabenstellung entspringt einem kranken Hirn, losgelöst von den Erfordernissen des Lebens, bar jeder Vernunft.
    Herr Dorgerloh ist ein "Oberlehrer", der SEINE Hausaufgaben nicht gemacht hat und mit Dickköpfigkeit gegen die Revolte seiner SCHÜLER eine Katastrophe riskiert.
    Menschen, die Gefahr für das Sozialgefüge und die Bedeutung der Schulen für den ländlichen Raum im Auge haben, werden sich dem Aktionsbündnis anschließen, um den Supergau zu verhindern.
    E. Neuber

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