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Kurzchronologie zum Einbrennen: Strukturabbau ländlicher Raum

2004 Auflösung der drei Regierungsbezirke
Neu  Landesverwaltungsamt.

2007  Kreisgebietsreform
Reduktion der Landkreise von 21 auf 11

2010: Gemeindegebietsreform:
Reduktion von 857 Gemeinden auf 218 Gemeinden
Den aufzulösenden Gemeinden wurde bei den Verhandlungen
Bestandssicherheit der örtlichen Bildungs-
 und Betreuungsstrukturen zugesagt.

Laut Berechnungen des Finanzministeriums müssen 
163 Schulen geschlossen werden
Bruch sämtlicher Wahlversprechen beider Regierungsparteien
 und des Koalitionsvertrages 2011,
wonach Schulen im ländlichen Raume gehalten werden sollen

2013 SEPL-VO2014
Bruch aller Versprechen, welche man  den
aufzulösenden Gemeinden im Zusammenhang mit der
Gemeindegebietsreform abgegeben hat. 
Alles löst  sich in Luft auf

 2014/2015
STARKIII Neuauflage startet.
Stärkerer Schließungshebel als SEPL-VO2014
Verstärkt mit neuen Aussagen des Finanzministers:
Sämtliche bestandsfähigen Grundschulen und KITAS
bis zum Jahre 2020 saniert!
= Sicher 150 Grundschulschließungen bis 2030
= krasse Reduktion des bestehenden KITA-Netzes.

Weitere Trends:
Auflösung der Ortschaftsräte, Ortsvorsteher reicht.
"Restrukturierung" der Feuerwehren.
 Schulimmobilien in Verbandsgemeinden zentral verwaltet
Neuordnung (=Reduktion ) der Grundzentren
Zukunft der kleinen Verbands- und Einheitsgemeinden (Fusion)

Umgesetzt und beschlossen wurde dies alles  von den beiden
Regierungsparteien CDU/SPD
Meistens  gegen den Willen der Opposition.

Daran denken wir am 13. März

2016:
Landtagswahlen Wahlkampf
CDU/SPD "retten" seit 1 Monat Schulen
und "stärken" ländlichen Raum.
Das hatten wir schon 2014 bei den Kommunalwahlen.



Morgen dann: Also alles hoffnungslos?


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