Google+ Aktionsbündnis Grundschulen vor Ort Sachsen-Anhalt: Politiker-Gejammere: Müssen wir uns das anhören?

Samstag, 7. September 2013

Politiker-Gejammere: Müssen wir uns das anhören?

GS Schollene, 2014 ist Schluss
Im Zuge der verschiedenen Versammlungen zum Thema Schulplanung und Schulschließungen spielen sich  ganz erstaunliche Dinge ab, auf welche sich einzugehen lohnt: 
  
Da sitzen Lokal- und Regionalpolitiker aus CDU und SPD (also Parteien, welche in der Regierungsverantwortung stehen) vorne am Podium und erklären den Zuhörern blumig und den Tränen nahe, wie es ihnen beim Thema Schulschließungen beinahe das Herz bricht, wie sie für die Schulstandorte zu kämpfen gedenken, wie brutal diese Schulverordnung sei usw. usw. 

Fazit all dieser Statements ist zum Schluss: Schweren Herzens
und gegen die eigenen Überzeugungen musste man sich mangels ausreichender Schülerzahlen entscheiden (oder haben andere entschieden, diese Bösen!!!), den Standort X oder Y zu schließen, um damit den Standort Z langfristig zu erhalten...  Ja richtig heroisch, das alles!!! Filmreif und abzulegen unter der Rubrik Don Camillo und Peppone.

Spiel mit gezinkten Karten!

An dieser Stelle nun eine klare Ansage! Seit März ist diese Verordnung ansatzweise bekannt, seit Ende Mai rechtskräftig. Bis heute finden sich keine Meldungen in den Medien, wonach im Landtag, an Fraktionssitzungen oder Parteitagen von der Basis der Regierungsparteien gegen diese Verordnung protestiert, konkrete Anträge gestellt worden wären. Gründe gäbe es ja genügend, widerspricht doch das, was derzeit in der Bildungspolitik und insbesondere auf der Stufe Grundschulen passiert, der Regierungsvereinbarung 2011 um exakt 180 Grad!!!  Aber nein, da steht man dann in der Solidarhaftung, will das aussitzen.
Stattdessen veräppelt man mit rührseligen Sprüchen die Leute vor Ort und merkt scheinbar nicht, wie unglaubwürdig das alles wird. Jeder Politiker, der an solchen Versammlungen weiterhin die Tränendrüsenkarte zückt, verdient,  laut ausgelacht zu werden, sofern er nicht nachweisen kann, dass er in seiner Partei aktiv einer  Gruppe angehört, welche diese SEPI-VO-2014 bekämpft. Sowas gibt es bisher nicht! 
Bisher hat sich unseres Wissens neben den Freien Wählern Sachsen-Anhalt, keine Partei offiziell gegen diese Verordnung positioniert, dies zur Erinnerung!!

Abwählen!

Jeder Lokal- und Regionalpolitiker, der sich nicht aktiv gegen diese Verordnung engagiert, vor heimischem Publikum jedoch weiterhin  die "ja, nun  ist es eben so; da können wir nichts mehr machen, wir müssen nun in den sauren Apfel beißen -Losung" heraus gibt, gehört markiert und 2014 und 2016 aus seinen Ämtern entfernt, denn er macht es sich ganz offensichtlich zu einfach. Er drückt sich vor seiner politischen Verantwortung... So einfach ist das!
Den Preis für dieses Versagen zahlen zuerst mal unsere Kleinsten und in der Folge das Land Sachsen-Anhalt, welches ausblutet. Das wollen wir nicht!




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